Intervallfasten abnehmen

Intervallfasten abnehmen

Abnehmen mit Intervallfasten: Essen nach der Uhr

Mit Intervallfasten abnehmen: So nimmt man mit Intervallfasten ab

Wer das Ziel hat, nachhaltig und auf gesunde Art und Weise Körperfett abzubauen, für den kann Intervallfasten die perfekte Methode zum Abnehmen sein. Intervallfasten – auch intermittierendes Fasten, Kurzzeitfasten oder intermittent fasting genannt – beschreibt den täglichen Wechsel aus festgelegten Essens- und Fastenzeiten (beispielsweise das Intervallfasten 16-8), was enorme Vorteile für Körper und Gehirn mit sich bringt.

Intermittierendes Fasten kann chronische Krankheiten (wie Arthrose, chronische Entzündungen, Bluthochdruck, Diabetes, etc.) lindern, die Gedächtnisleistung verbessern und das allgemeine persönliche Energielevel steigern. Als Sahnehäubchen gibt es die schnelle Gewichtsabnahme ohne JoJo-Effekt oben drauf.

Intervallfasten Plan

Intervallfasten kann Deine Abnehmziele beschleunigen, indem hartnäckiges Körperfett mobilisiert wird, die Kalorienreduktion vereinfacht wird und der Stoffwechsel auf ein höheres Level gehoben wird.

In diesem Artikel erfährst Du, wie Du optimal mit Intervallfasten abnehmen kannst. Außerdem erfährst Du, welche wissenschaftlichen Beweise es für die Gewichtsabnahme durch Kurzzeitfasten gibt. Und nicht zuletzt, wie Du Deine Abnehmerfolge mit Intervallfasten maximieren kannst.

Ein echter „Game-Changer“: Abnehmen mit Intervallfasten

Auch die hier erwähnte Studie der University of Alabama kam zu dem Ergebnis, dass Intervallfasten ein echter „Game Changer“ ist – ein perfektes Mittel, um Hungergefühle zu reduzieren und gleichzeitig effektiv abzunehmen:

Intervallfasten abnehmen: Die größten Vorteile beim Abnehmen mit Kurzzeitfasten

  • Intervallfasten startet die Ketose: Normalerweise erfordert das Erreichen der Ketose eine sehr sorgfältige Planung – insbesondere bei der Auswahl der Lebensmittel (strikte Low Carb Ernährung). Kurzzeitfasten bietet hier eine effiziente Abkürzung: Sind die Glukosevorräte erstmal aufgebraucht, ist der Körper dazu gezwungen, körpereigenes Fett zu verbrennen. Die Ketose ist bekannt dafür, dass sie dabei hilft, Entzündungen zu reduzieren, das Blutbild zu verbessern und insbesondere dabei, schnell abzunehmen. Mehr dazu später.
  • Intervallfasten verbessert die Insulinwirkung: Intermittierendes Fasten wirkt in zweierlei Hinsicht auf das Hormon Insulin, das unser Körper insbesondere dann ausschüttet, wenn wir Kohlenhydrate zu uns nehmen. Intervallfasten reduziert dabei den Gesamtspiegel an Insulin im Blut, was die Verbrennung von Körperfett erhöht. Außerdem sorgen die regelmäßigen Intervalle dafür, dass wir weniger Insulin brauchen, um die gleiche Menge an Kohlenhydraten zu verstoffwechseln. Das unterstützt eine Gewichtsabnahme weiterhin und kann gleichzeitig Diabetes vorbeugen.
  • Intervallfasten reduziert Entzündungen: Die Senkung von Entzündungsprozessen ist einer der Schlüssel beim Abnehmen mit Intervallfasten. Gleichzeitig erhöhen niedrigere Entzündungsmarker die Langlebigkeit (Anti-Aging Effekt) und vermindern die Risiken für Demenz und die Entstehung von Krebs. Intervallfasten reduziert oxidativen Stress und Entzündungen ganz entscheidend, einschließlich des Entzündungsmarkers Adiponectin, Leptin und neutrophische Faktoren.
  • Intervallfasten verbessert den Cholesterinspiegel: Intermittent Fasting senkt den LDL-Cholesterinspiegel (das schlechte Cholesterin). Das wirkt sich zwar nicht unmittelbar auf die Gewichtsabnahme aus, wirkt allerdings Herz-Kreislauf-Krankheiten, die immer wieder in Verbindung mit einem schlechten Cholesterinspiegel stehen, gezielt entgegen.
  • Intervallfasten erhöht den Stoffwechsel: In Tierstudien konnte bereits nachgewiesen werden, dass Intervallfasten den Protein-, Fett- und Glukosestoffwechsel verbessert. Eine Erhöhung des Grundumsatzes hilft Dir dabei, mehr Kalorien über den Tag zu verbrennen – sogar, wenn Du nichts tust. Gleichzeitig erhöht Fasten das Level an Adrenalin. Dies hilft dem Körper zusätzlich dabei, mehr Körperfett zu verbrennen.
mit Intervallfasten abnehmen

Mit Intervallfasten abnehmen: Gewichtsabnahme unserer Leserin Claudia (49 Jahre) zwischen April und September 2019 (sie nahm mit www.if-change.de ab)

Intervallfasten abnehmen Erfahrungsberichte

Vom 7-Wochen-Intervallfasten-Programm IF-Change™ werden wir immer regelmäßig mit Erfahrungsberichten von Menschen versorgt, die mit Intervallfasten erfolgreich abgenommen haben. Vielen Dank an dieser Stelle an das IF-Change Team, dass wir hier ein paar Erfahrungsberichte mit euch teilen dürfen!

Abnehmen Intervallfasten Erfahrungsberichte

Michaela hat mit Intervallfasten in 4 Monaten 13 Kilo abgenommen und nun ihr Wunschgewicht von 52 Kilo erreicht.

Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem grandiosen Abnehmerfolg! Was die Story noch toller macht: Michaela konnte nicht nur Veränderungen auf der Waage feststellen.

Insgesamt fühle ich mich seit meiner Ernährungsumstellung 16/8 wesentlich fitter und aktiver und lustigerweise kann ich mir wieder viel mehr merken (ich bin 60 Jahre)! Also kurz und gut, mir geht es bestens!

In ihrem Erfahrungsbericht stellt sie außerdem noch eine Sache fest, die auch wir immer wieder propagieren: Intervallfasten ist so unglaublich alltagstauglich. Michaela geht sogar soweit, dass sie sich nie mehr anders ernähren will.

Ich werde diese neue (für mich nun schon ganz normale) Ernährung sicher für den Rest meines Lebens beibehalten.

Auch auf ihre Blutwerte geht sie in ihrer Intervallfasten Erfahrung ein:

Ach übrigens, ich bin insulinpflichtiger Diabetiker und meine Blutwerte, auch die Langzeitwerte, sind lt. meinem Arzt, den ich deswegen alle drei Monate konsultiere „super“.

Intervallfasten abnehmen pro Woche: Karin macht es vor

Damit man erfolgreich mit Intervallfasten abnehmen kann, braucht es einen klaren Plan. Diese Erfahrung hat auch Karin gemacht:

Ohne die Anleitung und Informationen und Rezepte von IF-Change hätte ich das bestimmt nicht hinbekommen. Es ist sehr hilfreich begleitet zu werden. Ich hätte bestimmt etliche Fehler gemacht.

Ein ausgeklügelter Intervallfasten Plan war die Basis ihres tollen Erfolgs.

Intervallfasten abnehmen Erfahrungsbericht

Karin hat in nur 7 Wochen 8 Kilo mit Intervallfasten abnehmen können, dank eines speziellen Coachings für die Wechseljahre.

Jetzt bin ich in sieben Wochen 8 Kg losgeworden. Das freut mich ja so. In der Taille und Hüfte habe ich gut 8 cm Umfang verloren. Ich fühle mich richtig fit. Im Bekannten/Kollegenkreis wurde ich gefragt ob ich denn keine schlechte Laune oder ständig Hunger hätte. Nein, überhaupt nicht. Mir geht’s gut.

Karin hat also etwas mehr als ein Kilo pro Woche mit Intervallfasten abgenommen. So geht gesundes und nachhaltiges Abnehmen. Liebe Karin, wir freuen uns von Herzen mit Dir!

Wer mehr Intervallfasten Erfahrungsberichte lesen möchte, der sollte einmal hier (Klick) vorbeischauen.

Abnehmen mit Intervallfasten: Der Fettverbrennungs-Modus setzt ein

Um zu verstehen, wie man effektiv mit Intervallfasten abnehmen kann, werfen wir an dieser Stelle nochmal einen genaueren Blick auf unseren Energiestoffwechsel.

Bei uns Menschen stellen die Muskulatur und die Leber die Hauptspeicher für Kohlenhydrate – in Form von Glukose – dar. Salopp gesagt handelt es sich dabei um unsere „schnell verfügbare Energie“, die unser Körper als favorisierte Energiequelle nutzt. Unser Körper liebt es Glukose zu verbrennen! Und genau darum handelt es sich bei Glukose um die Energiequelle Nummer Eins unseres Körpers.

Ist Glukose in den Muskeln oder der Leber vorhanden, dann bezieht unser Körper aus dieser Glukose primär seine Energie. Körperfett kommt verhältnismäßig wenig zum Einsatz, da die Energiebereitstellung hier aufwändiger ist.

Die spannende Frage lautet also: Wie lange können wir von den Glukose-Vorräten zehren, die unser Körper für die schnelle Energiebereitstellung vorhält?

Und wäre es nicht super, wenn wir durch Intervallfasten aus diesem Kreislauf ausbrechen könnten und uns das Intervallfasten immer wieder an den Punkt bringt, an dem unsere Glukose aufgebraucht ist? Die gute Nachricht lautet: Wenn wir mit Intervallfasten abnehmen, passiert genau das.

Abnehmen mit Intervallfasten: Wann sind die Glukose-Vorräte erschöpft?

Natürlich ist es immer abhängig davon, wie viel wir uns bewegen. Wer viel zu Fuß unterwegs ist, die Treppe statt den Aufzug nimmt, Einkaufen geht, das Haus putzt, ein leckeres Essen zaubert und die Kinder vom Bus abholt, verbraucht natürlich schneller seine Energiereserven als jemand, der den Großteil des Tages auf dem Drehstuhl im Büro verbringt, mit dem Auto nach Hause fährt, noch schnell den Bringdienst anruft und es sich dann samt Essen vor dem Fernseher gemütlich macht 😉

Intervallfasten abnehmen pro Woche

Mit Intervallfasten abnehmen kann wirklich lecker sein! Ein großes Plus dies „Diät“ sind die großen Mahlzeiten.

Abhängig von unserem Aktivitätslevel, sind unsere Glukose-Vorräte nach etwa 12 bis 24 Stunden aufgebraucht. Bei der durchschnittlichen Ernährung mit Frühstück, Mittag- und Abendessen, kommen wir also nur selten auf eine Phase von über 12 Stunden ohne Kalorienzufuhr.

Wer um 19 Uhr zu Abend isst, anschließend noch einen leckeren Wein oder ein alkoholfreies Bier vor dem Fernseher schlürft und sich am nächsten Morgen um 7 Uhr den ersten Kaffee mit Milch genehmigt, wird es schwer haben, aus diesem Zeitfenster auszubrechen. Der Körper „läuft dann hauptsächlich auf Glukose“, zehrt also aus den Energievorräten der Muskeln und der Leber. Fettverbrennung? Fehlanzeige.

Wie Du sicher schon ahnst: Mit Intervallfasten abnehmen, kann hier der Schlüssel zu mehr Fettverbrennung sein.

Kopfschmerzen durch Intervallfasten?

Kurzfristig gesehen ist es für uns also der einfachste Weg, unseren Energiebedarf aus der gespeicherten Glukose zu decken. Blöd ist allerdings, dass viele von uns davon abhängig sind – und ich meine wirklich abhängig – ständig Nahrung in Form von Kohlenhydraten zu sich zu nehmen.

Es wird unangenehm, wenn unsere Glykogenspeicher dem Ende entgegen gehen. „Wenn ich nichts esse, bekomme ich Kopfschmerzen“, sagen viele von uns. Die will natürlich niemand haben.

Die Kopfschmerzen kommen aber nicht von ungefähr. Wir bekommen keine Kopfschmerzen, weil wir unbedingt etwas zu Essen brauchen, sondern, weil wir über die Maßen daran gewöhnt sind, unsere Energie in Dauerschleife von außen zugeführt zu bekommen. Tun wir unserem Körper diesen Gefallen, machen wir es uns in einem ständigen „Glukose-Kreislauf“ gemütlich.

Kurzfristig findet das Dein Körper natürlich toll, denn er muss zur Deckung des Energiebedarfs eben nicht die eigenen wertvollen Reserven anzapfen. Langfristig hingegen macht es Deinen Körper von ständiger Nahrungszufuhr abhängig.

Intervallfasten abnehmen Erfahrungsberichte

Abnehmen mit Intervallfasten lässt Dir viele Möglichkeiten. In jedem Fall brauchst Du aber eine ausreichende Essenspause (am beliebtesten ist die Intervallfasten 16/8 Methode mit 16 Fastenstunden pro Tag), bevor Du die Glykogenspeicher wieder auffüllst. Damit steigt die Vorfreude auf die erste Mahlzeit des Tages!

Mit Intervallfasten abnehmen: Ketose & Kohlenhydrate

Wenn Deine Glykogenspeicher einmal leer sind und Du nicht direkt durch Nahrung für Nachschub sorgst, braucht Dein Körper eine alternative Energiequelle. Jetzt geht’s an die Reserven!

Über den Prozess der Glukoneogenese beginnt Dein Körper, sich seine eigene Glukose herzustellen und kurbelt Deine Autophagie-Systeme an. Klingt seltsam? Autophagie ist eine Art „Recyclingprogramm“ innerhalb Deiner Zellen.

Dein Körper motiviert Deine Zellen dazu, wertlose Proteinreste und anderen „Zellabfall“ abzubauen und sich von sämtlichem „Unrat“ zu befreien.

Beim Abbau dieser Proteinreste entstehen sogenannte Ketonkörper, die vom gesamten Körper einwandfrei als alternative Energiequelle genutzt werden können – insbesondere von der Muskulatur und dem Gehirn.

Es ist also ein Ammenmärchen, dass unser Körper auf Kohlenhydrate angewiesen ist, um einwandfrei funktionieren zu können. Die Glukoneogenese macht’s möglich – Ketonkörper sorgen dafür, dass Deinem Gehirn etwa 80 Gramm Glukose pro Tag zur Verfügung stehen, selbst wenn Du keinerlei Kohlenhydrate zu Dir nimmst.

Das soll trotzdem natürlich nicht heißen, dass man beim Intervallfasten keine Kohlenhydrate zu sich nehmen darf. Keine Sorge, das kannst Du natürlich. Und wie wir bereits festgestellt hatten, verwertet Dein Körper Kohlenhydrate sogar mit weniger Insulin (Stichwort „gesteigerte Insulinsensitivität“). Das führt wiederum zu einer gesteigerten Fettverbrennung – trotz Kohlenhydraten. Win-Win.

Abnehmen mit Intervallfasten: Enormer Fettstoffwechsel

Neben dem Abbau von Proteinresten, startet Dein Körper damit, vermehrt freie Fettsäuren aus dem Blut als Energieträger zu nutzen und Fett aus den körpereigenen Fettzellen zu mobilisieren. Auch hierbei entstehen wiederum Ketonkörper.

Abhängig vom Körpergewicht und der Zusammensetzung, versorgen uns Ketonkörper, freie Fettsäuren und die Glukoneogenese rund 30 Tage mit Energie, ohne dass wir irgendwelche Nahrung aufnehmen müssten.

Abnehmen Intervallfasten

Normalerweise braucht es eine spezielle Auswahl an Lebensmitteln, um die Ketose zu starten (streng Low-Carb). Intervallfasten bietet hier eine tolle Abkürzung!

Diesen Extremfall solltest Du allerdings nie ausprobieren, denn nach einer gewissen Zeitspanne stehen Deinen Zellen keine Proteinreste mehr zur Verfügung.

Dein Körper fängt an, sich andere Eiweißquellen, wie Muskeln, Haare, Nägel und schlussendlich sogar Deine Organe, zur Herstellung von Ketonkörpern zu suchen. Lange Hungerperioden sind also definitiv nicht gut für uns. Wie wir noch sehen werden, heißt das allerdings nicht automatisch, dass auch kurze Phasen ohne Nahrung schlecht für uns sind.

Intervallfasten abnehmen: Mobilisierung eigener Reserven

Es erscheint logisch, dass intermittierendes Fasten Deine Energiegewinnung immer wieder aus dem „Glukose-Kreislauf“ ausbrechen lässt.

Kurzzeitfasten bringt Deinen Körper immer wieder über den Punkt hinaus, an dem Deine Glykogenspeicher leer sind und Dein Körper folglich vermehrt auf eigene Reserven zurückgreifen muss.

Keine Angst – selbst, wenn Dein Stoffwechsel in der Vergangenheit meistens im „Glukose-Kreislauf“ seine Runden gedreht hat, Dein Körper kann es wieder lernen, vermehrt Fett als Energieträger zu verwenden.

Wie das geht? Ganz einfach, indem wir unserem Körper längere Phasen ohne Nahrungszufuhr gönnen. Wer dabei noch einen Teil der Kohlenhydrate durch Proteine und Fette ersetzt, beschleunigt den Prozess zusätzlich und wird seinen Fettstoffwechsel in neue Dimensionen heben.

Das Beste ist jedoch, dass sich durch Intervallfasten nicht nur deutlich Körperfett abbauen lässt, sondern es darüber hinaus diverse gesundheitliche Vorteile mit sich bringt:

Intervallfasten Plan

Wie fördert Intervallfasten das Abnehmen: Eine Studie

Das klingt alles zu schön, um wahr zu sein? Keine Sorge, wir lügen Dir hier nicht das Blaue vom Himmel. In der Tat gibt es einige Studien zum Thema Intervallfasten mit beeindruckenden Ergebnissen in diversen Bereichen. Zu Beginn schauen wir uns das Thema Gewichtsverlust und den Abbau von Körperfett an.

Eine aufschlussreiche Studie wurde von der Universität Chicago durchgeführt. Die Wissenschaftler wollten zwei Dinge überprüfen. Zum einen die Auswirkungen des Intervallfastens auf das Gewicht und die Körperzusammensetzung. Zum anderen die Auswirkungen auf die klassischen Risikomarker zahlreicher Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie die Cholesterin- oder Triglycerid-Werte.

So suchten sich die Wissenschaftler 32 übergewichtige Männer und Frauen, die über insgesamt 8 Wochen jeden zweiten Tag fasten sollten – das sogenannte Alternate Day Fasting (ADF). Dabei darf an jedem zweiten Tag nach eigenem Gusto gegessen werden, an den Fastentagen hingegen nur rund 25 Prozent dessen, was man eigentlich normalerweise benötigen würde.

Zugegeben, dieses Konzept wird wohl kaum jemand dauerhaft in seinen Alltag integrieren. Ich für meinen Teil könnte mir jedenfalls nicht vorstellen, mich an jedem zweiten Tag auf etwa 500 bis 600 Kalorien einzuschränken. Dafür esse ich einfach viel zu gern.

Ich halte es darüber hinaus auch nicht für notwendig, um wirklich super gute Ergebnisse zu erzielen. Insbesondere super Ergebnisse auf der Waage. Eine etwas abgeschwächte Form des ADF ist das Intervallfasten 5-2.

Mein täglicher Fastenrhythmus von 16 Stunden, manchmal auch 18 Stunden, ist für mich einfach alltagstauglicher und zugleich erfreue ich mich bester Gesundheit. Soweit zu meinen persönlichen Intervallfasten Erfahrungen – doch jetzt zurück zur Studie.

Die Probanden erzielten mit ihrem Fastenrhythmus in der Tat erstaunliche Ergebnisse und das, obwohl sie keine Kalorien zählten, sondern aßen, wie ihnen der Appetit stand. Im Durchschnitt nahmen sie rund 5 Kilogramm reines Körperfett während der Studie ab. Nicht übel, oder?

Intervallfasten Rezept zum Abnehmen: Zähle keine Kalorien

Intervallfasten und Abnehmen: Vergleich mit Crash-Diäten

Allein die Gewichtsabnahme ist schon eine ordentliche Leistung. Vielleicht noch besser ist allerdings die Tatsache, dass die Teilnehmer keine fettfreie Körpermasse, also nicht ihre Muskulatur abbauten. Dieser Fakt unterscheidet das Intermittierende Fasten deutlich vom Großteil anderer Diäten, mit denen Du vielleicht schneller Gewicht verlieren kannst, dieses Gewicht aber zu einem beträchtlichen Anteil aus Wasser und Deiner Muskulatur bestehen wird. Unser Ziel sollte es natürlich immer sein, Körperfett und nicht die Muskeln abzubauen.

Zehn Kilo Körperfett in zwei Wochen abzunehmen, wie es uns die einschlägige Press oft weiß machen will, ist unmöglich. Da ein Kilogramm Körperfett rund 7.000 Kilokalorien (kcal) hat, müsstest Du für zehn Kilo also rund 70.000 kcal einsparen. Das wären 5.000 kcal pro Tag bei einer 14-Tages-Diät. Angenommen Dein Tagesbedarf liegt bei 2.000 kcal – ein durchaus realistischer Durchschnittswert. Dann müsstest Du 3.000 kcal pro Tag zusätzlich verbrennen und gleichzeitig nichts essen. Weißt Du wie lange Du für 3.000 kcal täglich joggen müsstest? 😉 Ich hoffe wir sind uns einig, dass Crash-Diäten nichts bringen und der Großteil der kurzfristigen Gewichtsabnahme immer aus Wasser, Darminhalt und Muskeln besteht. Und nur zu einem kleinen Teil aus Körperfett.

Doch zurück zur Studie: Die Probanden konnten ihren Bauchumfang in Schnitt um mehr als 7 Zentimeter reduzieren. Aus gesundheitlicher Sicht ist das natürlich toll, denn gerade im Bauchbereich sitzt unser „schädlichstes“ Körperfett, das dafür bekannt ist, zahlreiche Gesundheitsrisiken signifikant zu erhöhen.

intermittierendes Fasten Anleitung

Und wie stand es um die Risikomarker für Herz-Kreislauf-Erkrankungen? Das „schlechte“ LDL Cholesterin sank um durchschnittlich 20 Prozent, die Triglycerid-Werte sanken um knapp 15 Prozent. Die Gesundheit und das Wohlbefinden werden es gedankt haben.

Abnehmen mit Intervallfasten: Auch für „Normalgewichtige“?

Funktioniert Abnehmen mit Intervallfasten denn auch für Menschen, die nicht stark übergewichtig sind? Die klare Antwort lautet: Ja, es funktioniert.

Eine weitere Studie aus dem „American Journal of Clinical Nutrition“ zeigt die Auswirkungen des Intermittierenden Fastens auf normalgewichtige Personen. Nach drei Wochen Kurzzeitfasten hatten die 16 Teilnehmer der Studie im Durchschnitt 4 Prozent ihres Körperfetts abgebaut. Noch interessanter war allerdings, dass diese Studie ein Auge darauf warf, woher der Körper während des Fastens seine Energie bezieht.

Während der Fastenphasen war eine deutlich gesteigerte Fettverbrennung zu beobachten. Verbrannten die Teilnehmer während eines normalen Tages gut 60 Gramm Körperfett, so stieg diese Rate während eines Fastentages auf über 100 Gramm Körperfett an. Das ist wirklich beachtlich.

Es sieht also ganz so aus, als würde uns Intermittierendes Fasten in der Tat immer wieder aus dem erwähnten „Glukose-Kreislauf“ herausholen. Die direkte Folge daraus: Unser Körper greift mehr auf körpereigene Fettreserven zurück. Wie diese Studie zeigt, gilt das offenbar auch für Normalgewichtige.

Abnehmen mit Intervallfasten: Weniger Hunger, schneller satt und hohe Zufriedenheit

Weitere spannende Hinweise, wie Du von Intermittierendem Fasten profitieren kannst, liefert eine Studie der University of Illinois aus dem Jahr 2013. Diese Studie beleuchtete nicht nur den Gewichtsverlust der Teilnehmer, sondern warf ebenfalls einen Blick auf die Essgewohnheiten.

Intervallfasten abnehmen Rezepte

Abnehmen mit Intervallfasten: Weniger Hunger, schnellere Sättigung, weniger emotionales und unkontrolliertes Essen

Inwiefern konnte Intervallfasten die langfristigen Essgewohnheiten der Probanden beeinflussen? Und wie zufrieden waren diese mit dem Intermittierenden Fasten als neuen Ernährungsstil?

Hierzu mussten die Teilnehmer an jedem Fastentag, bevor sie ins Bett gingen, verschiedene Dinge bewerten:

  • Ihren wahrgenommenen Hunger,
  • ihr Völlegefühl
  • und ihre Zufriedenheit mit der neuen Lebensweise.

Zusätzlich mussten sie auf einer Skala von 0 bis 100 bewerten, wie sehr sie zu unkontrolliertem und emotionalem Essen neigten. Es ging also darum, wie Kurzzeitfasten die Gewohnheiten und das Essverhalten beeinflussen kann.

Die Ergebnisse zeigten, wie Intermittierendes Fasten dazu dient, das eigene Hungergefühl wieder besser einzuschätzen. Und das insbesondere bei Personen, die dazu neigten, regelmäßig zu viel zu essen.

Die Teilnehmer hatten nach 12 Wochen:

  • ein deutlich reduziertes Hungergefühl,
  • fühlten sich schneller gesättigt,
  • waren immer zufriedener mit dem Fasten und
  • sowohl unkontrolliertes, wie auch emotionales Essen fand immer seltener statt.

Diese Studie zeigt eindrucksvoll, wie Kurzzeitfasten unser Hungergefühl beeinflusst. Wir können dadurch wieder lernen, besser einzuschätzen, was unser Körper wirklich braucht. Das führt nicht nur zu einem gesünderen Hungergefühl, sondern ganz allgemein zu einem deutlich bewussteren Essverhalten.

Intervallfasten abnehmen stagniert

Was kann man tun, wenn die Gewichtsabnahme beim Intervallfasten stagniert?

Pauschal ist die Frage, weshalb die Gewichtsabnahme stagniert leider nicht zu beantworten. Eine Stagnation kann beim Intervallfasten verschiedene Ursachen haben.

Ganz allgemein wird unser Körpergewicht hormonell geregelt. Eine Schlüsselrolle spielt dabei das Hormon Insulin. Das Hormon wird nach jeder Mahlzeit von der Bauchspeicheldrüse ausgeschüttet, um den im Blut anflutenden Zucker in die Zellen zu befördern.

intervallfasten stagniert

Solange es im Blut kreist, kann Fett nicht verbrannt, sondern nur gespeichert werden. Durch ein Übermaß an zucker- und stärkereicher Nahrung einerseits und wenig Bewegung andererseits, sind viele Menschen insulinresistent geworden, ihr Insulinspiegel ist chronisch erhöht.

Daher kann es eine Weile dauern, bis er durch Fasten soweit absinkt, dass effektiv Fett verbrannt wird. Was Du dafür leider brauchst? Geduld. Bewegung und eine kohlenhydratarme Ernährung unterstützen den Prozess.

Was wir unseren Leser ebenfalls nur immer wieder ans Herz legen können: Holt euch professionelle Unterstützung. Ernährungscoachings (wie z.B. IF-Change) können euch beim Abnehmen mit Intervallfasten ganz massiv unterstützen und sind ihr Geld wert.

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